Ausstellung

Peter Vogel

Klang, Licht, Bewegung


Peter Vogel, 3-stimmiges Unisono, 1984, Drahtgestell, elektrische Bauteile, 48,0 x 53,0 x 14,0 cm, ©Achim Vogel Muranyi, Foto: Hubert P. Klotzeck

Peter Vogel, Tonkreis, 2002, Sperrholz, Holz, elektrische Bauteile, 61,5 x 61,5 x 5,5 cm, ©Achim Vogel Muranyi, Foto: Hubert P. Klotzeck

24.06.2018 bis 02.09.2018

Der Künstler Peter Vogel (1937-2017) hat ein einzigartiges Werk an klang- und bewegungserzeugenden Skulpturen erschaffen, deren elektronischer Sound im Wechselspiel mit dem Besucher entsteht. Seine kinetischen Arbeiten stehen im Schnittfeld von Technik und Kunst, Musik und Skulptur, Performance und Interaktion. Die Arbeiten sprechen für sich durch ihre Ästhetik und Schönheit, doch erst in Aktivierung durch den Betrachter wird deutlich, was sich in den Arbeiten Vogels verbirgt: materialisierte Partituren aus spannungsreichen Kombinationen von Schaltkreisen, Lichtzellen und Lautsprechern, die erst vom Rezipienten vervollständigt werden.

Die Stiftung für Konkrete Kunst und Design hat ein umfangreiches Konvolut geschenkt bekommen, das nun erstmals ausgestellt wird.

 

 

Ausstellung

Ausstellungsbeteiligung von Ludwig Wilding


Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Ludwig Wilding, PSR 8550 (Stereoskopisches Bild), 1982, Siebdruck auf Plexiglas und Karton, 85 x 85 x 6 cm, Stiftung für Konkrete Kunst und Design, © Nachlass Ludwig Wilding / Ingeborg Wilding-König, Foto Helmut Bauer, Ingolstadt

18.03.2018 bis 16.09.2018

Am 17.03.2018 wurde die Museumsausstellung „Carlos Cruz-Diez. Color in Motion" mit der mittlerweile legendären Art and Beat Party eröffnet.

Die Stiftung freut sich besonders, dass auch diese Ausstellung, die größtenteils spannende Arbeiten mit optischen Phänomenen präsentiert, Arbeiten eines unserer Stiftungskünstler zeigt. Ludwig Wilding, der 2007 die Stiftung für Konkrete Kunst und Design mitbegründet hat, ist mit einigen seiner Werke aus den 70er und frühen 80er Jahren vertreten.

Die Art and Beat Party wurde unterstützt von Audi ArtExperience, die seit der Gründung Partner der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt ist.

Ausstellung

Erich Buchholz und Otto Nemitz - Arbeiten auf Papier im Klinikum Ingolstadt


Dr. Simone Schimpf, Gabriel Engert, Dr. Andres Tiete und Prof. Dr. Michael Wenzl bei der Eröffnung der Ausstellung am 23.01.2018, ©Stiftung für Konkrete Kunst und Design, Foto: Katja Vogel, Klinikum Ingolstadt

Ausstellungsansicht, Arbeiten von Otto Nemitz, © Stiftung für Konkrete Kunst und Design, Foto: SKKD

Ausstellungsansicht, Werke von Erich Buchholz, © Nachlass Erich Buchholz, © Stiftung für Konkrete Kunst und Design, Foto: SKKD

23.01.2018

 

Unter dem Motto „Kunst hat eine heilende Wirkung“ zeigt die Stiftung für Konkrete Kunst und Design in Kooperation mit dem Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie derzeit im Klinikum Ingolstadt Werke der beiden Stiftungskünstler Erich Buchholz und Otto Nemitz.

Die Werke von Buchholz und Nemitz bieten verschiedene Interpretationsmöglichkeiten und ebenso stets neue Blickwinkel. So spielen bei dem 1891 geborenen Buchholz Kreismotive und eine auf Grundfarben reduzierte Farbpalette – vor allem Schwarz, Rot und Gold – eine große Rolle. Besonders zu erwähnen ist auch das Interesse des Künstlers am Raum. Bei Otto Nemitz hingegen dominieren die Farben Schwarz, Weiß und Grautöne. Der Berliner Künstler, der 2012 in Köln verstarb, stellte die Form selbst ins Zentrum seines Schaffens. Seine Zeichnungen und Malereien sind geprägt von seinem Antrieb, Struktur und räumliche Tiefe trotz der Zweidimensionalität der Medien zu transportieren.

Die Ausstellung wurde am 23.01.2018 feierlich durch den Stiftungsvorstand Frau Dr. Simone Schimpf, den Kulturreferenten der Stadt Ingolstadt Herrn Gabriel Engert, den Leiter der Orthopädie und Unfallchirurgie Herrn Dr. Michael Wenzl sowie den Geschäftsführer des Klinikums Herrn Dr. Andreas Tiete eröffnet.

Die Ausstellung mit den überwiegend verkäuflichen Arbeiten ist in den nächsten Monaten auf den Stationen 61 und 62 (6. OG) im Klinikum für alle Interessierten – nicht nur für Patienten und deren Besucher – zugänglich. Die Öffnungszeiten orientieren sich an den Besuchszeiten des Klinikums.

Ausstellung

Camill Leberer bei Audi


Camill Leberer vor seinem Werk Räumliche Faltung 1, bei der Eröffnung im Audi museum mobile am 05.12.2017, © Camill Leberer, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, © Stiftung für Konkrete Kunst und Design, © AUDI AG, Foto: Audi

Feierliche Eröffnung der Ausstellung "Glanzstücke" ím Audi musuem mobile am 05.12.2017, Camill Leberer vor seinem Werk Räumliche Faltung 1, bei der Eröffnung im Audi museum mobile am 05.12.2017,© Stiftung für Konkrete Kunst und Design, © AUDI AG, Foto: Audi

06.12.2017 bis 04.03.2018

Seit 06. Dezember 2017 sind im Audi museum mobile auf der Ebene 1 und im Wandelgang Ebene 0 Arbeiten unseres Stiftungskünstlers Camill Leberer zu sehen. Speziell für die Ausstellung „Glanzstücke – der Glanz der Technik – Die Faszination des Werkstoffs Aluminium“ entwarf Leberer zwei Arbeiten, die aus Aluminium gefertigt wurden.

Camill Leberer, der seit 2009 Stiftungskünstler der SKKD ist, versteht sich selbst als Bildhauer, auch wenn sein Werk in den letzten Jahrzehnten weit über den klassischen Begriff der Plastik hinausgegangen ist. Er arbeitet stets an der Grenze von Malerei und Skulptur und untersucht durch den primären Einsatz von Stahl, Farbe und Glas das Zusammenspiel von Licht und Raum, offenen und geschlossenen Formen sowie Bewegung und Stillstand.

Mit dem Medium Aluminium beschäftigte er sich für diese Ausstellung zum ersten Mal. Die Arbeiten Räumliche Faltung 1 und Räumliche Faltung 2 hat er gemeinsam mit Auszubildenden des Audi Werks Ingolstadt realisiert. Nach Leberers Entwürfen setzten die Auszubildenden die beiden Kunstwerke um, bearbeiteten die Aluminiumplatten, schnitten Öffnungen, lackierten die Flächen und fügten sie zu dreidimensionalen Kunstwerken zusammen.

Auch die Papierarbeiten im Wandelgang des Erdgeschosses des Museums hat Leberer wie ein Bildhauer kreiert. Er wendete und drehte das Papier, bemalte und bearbeitete es nicht nur von vorne, sondern auch von hinten. Wie bei einer Skulptur gibt es auch hier eine Haupt- und eine Rückansicht.

Seit Jahren ist Audi Partner der Stiftung für Konkrete Kunst und Design. Schon viele Ausstellungen und Formate, wie auch die jährlich stattfindende Art & Beat Party, wurden durch das spezielle Engagement der Audi ArtExperience ermöglicht.

Auch die Sonderausstellung „Glanzstücke“ ist ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Sie ist noch bis einschließlich 4. März 2018 im Audi Museum Mobile zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags von 10 bis 16 Uhr.

 

 

Künstlergespräch

„Wie kommt das Neue in die Welt?" - Eine inspirierende Unterhaltung zwischen Künstler und Audi Exterieur Designer


Etienne Giuga, Audi Exterieur Designer, © Etienne Giuga

Camill Leberer vor seinem Werk Räumliche Faltung, © Camill Leberer, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, © Stiftung für Konkrete Kunst und Design, © AUDI AG, Foto: Audi

27. Februar 2018, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Audi museum mobile, Wechselaustellungsebene


Museumsdirektorin und Stiftungsvorstand Dr. Simone Schimpf wird am Dienstag, den 27. Februar, ein Gespräch zwischen dem Stiftungskünstler, Camill Leberer, und dem Audi Exterieur Designer, Etienne Giuga, moderieren. In dem Gespräch werden unterschiedliche Standpunkte zum Thema Zukunft, Kreativität und Wandel beleuchtet.
Die verschiedenen Blickwinkel von Leberer, dessen künstlerische Arbeiten sich derzeit im Rahmen der Ausstellung „Glanzstücke" im museum mobile befinden und dem Designer Giuga, der unter anderem an der Entwicklung von Fahrzeugmodellen wie dem Audi A3 e-tron beteiligt ist, versprechen eine spannende Diskussion.


Der Eintritt ist frei.

Happy Birthday!

10 Jahre Stiftung für Konkrete Kunst und Design


Im Jahr 2017 feierte die Stiftung für Konkrete Kunst und Design ihr 10-jähriges Bestehen. Seit 2007 konnten 17 künstlerische Vor- und Nachlässe von großer Bedeutung aufgenommen werden. Die Stiftung nimmt sich der Bewahrung und Aufarbeitung dieser Werkkonvolute an und hält sie durch Ausstellungen, Publikationen und verkäufliche Editionen lebendig. Zu aktuellen Diskussionen über Kunst und Design steuert die Stiftung außerdem besondere Veranstaltungsformate bei und bringt verschiedene Generationen ins Gespräch.

Von Anfang an wurde die Stiftung von der Stadt Ingolstadt und Audi ArtExperience als Partner unterstützt. Die Initialzündung ging von dem Künstlerehepaar Ingeborg und Ludwig Wilding aus. Ihnen sind nicht nur ein wichtiger Kunstbestand, sondern auch viele Anregungen und Ideen zu verdanken. Das Geburtstagsprogramm setzte sich deshalb aus einer Ausstellungsreihe zusammen, die gemeinsam mit Ingeborg Wilding entstand und eine Auswahl an runden Geburtstagen präsentiert.

Ausstellung

Ludwig Wilding


Ludwig Wilding, Ohne Titel, 1966, Objekt mit 5 x 5 Kreisen, 62 x 62 x 4,5 cm, ©Nachlass Ludwig Wilding / Ingeborg Wilding-König, Foto: Helge Mundt

26.11.2017 bis 25.02.2018

2017 wäre Ludwig Wilding (1927–2010) 90 Jahre alt geworden. Bereits 2007 zeigte die Stiftung in einer umfangreichen Präsentation das lebendige Werk des Künstlers, der sich vor allem mit Fragen der Wahrnehmung auseinandersetzte und im Umkreis der Op Art-Bewegung zu sehen ist. In dieser Geburtstagsausstellung liegt der Fokus auf bislang in Ingolstadt noch nicht gezeigten Werken. Präsentiert wird ein Querschnitt durch sämtliche Schaffensphasen Wildings: Vom Trompe-l’œil über Scheinbewegungen bis hin zu paradoxen Körpern.

Ausstellung

Gudrun Piper


Gudrun Piper, Ohne Titel, 2014, Acrylstift auf Papier, 29 x 21 cm, © Familie Mahlmann-Piper, Foto: Ingo Sergej Kischnick

08.10. bis 19.11.2017

Gudrun Piper (1917–2016) wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Sie zählt zu den „Grande Dames“ der Konkreten Kunst, die lange nicht mehr ausreichend gewürdigt wurden. In dieser Geburtstagsausstellung zeigt die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Arbeiten auf Papier aus den letzten Lebensjahren Pipers, die bisher noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Das Besondere: Alle ausgestellten Werke können käuflich erworben werden.

Ausstellung

Ben Muthofer


Ben Muthofer, aus der Serie „horizontal-island.“, 1991–1996, Acryl auf Leinwand, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Helmut Bauer, Ingolstadt

02.07.2017 bis 10.09.2017

Der in Ingolstadt ansässige Bildhauer Ben Muthofer feiert 2017 seinen 80. Geburtstag. Zum ersten Mal stellt er eine Auswahl seiner isländischen Gemälde aus: ein überraschendes Oeuvre, das während seiner Dozentur in Reykjavik entstand. Es sind zarte, pastellfarbene Kompositionen, die deutlich die Landschaftseindrücke von Island in sich tragen und zugleich ungegenständliche, konkrete Bilder bleiben.